Grüne in Neuhaus dissen grünes Urgestein

Wien – Von der ÖVP (!) vorgestellte skulptürliche Darstellung eines Vorarlberger Bauern sorgt im 7. Bezirk für Aufregung.

Bild: Wikimedia Commons

Die ÖVP Neubau präsentiert heute die Vorstudie einer lebensechten Statue des Vorarlberger Bauern Kaspanaze Simma in vollem bäuerlichem Ornat. Man greife mit dieser Aktion eine Idee der JVP Neubau auf. Die Försterkinder wollten damit das Gemeinsame vor das Trennende stellen, wie Bezirksparteiobfrau Christina Schlosser dem NOT-Redakteur vor Ort erklärte.

Unschwer ist hinter diesem neuen konservativem Aktionismus Mastermind Sebastian Kurz zu erkennen, nur allzu lesbar schimmert hier die Handschrift des jungen Genies durch.

Der grüne Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger forderte die ÖVP indes öffentlich auf, das Werk umgehend zu entfernen. Seine Stellvertreterin Isabelle Uhl ging in einem Gespräch mit dem Tagblatt sogar soweit, das Werk als „Symbol einer rückwärts gewandten, reaktionär-verzopften Weltsicht“ zu titulieren. Dieser „Albtraum von einem Wurzelsepp“ habe irgendwo in der Weltstadt Wien sicher Platz, sicher nicht aber ausgerechnet in Downtown-Bobostan.

 

Kaspanaze Simma Bild: Wikimedia Commons

Seit gegen 17:30 in die grünen Parteizentrale in der Lindengasse (ebenfalls Wien Neubau) endlich durchgesickert war, um wen es sich bei diesem Kaspanaze Simma eigentlich handelt, ist man dortselbst um Schadensbegrenzung bemüht.