Oesterreichischer Sieg in der Major League

Bild: Wkimedis Commons

Gelungene Premiere für Saugismund „Saugi“ Nimmervoll: Unerwartet deutlicher Sieg des Neo-Profis beim Ohio Open.

 

Cincinnati – Im Hexenkessel des restlos ausverkauften Paul Brown Stadium gelang dem jungen Niederoesterreicher bei seinem ersten Antreten als Profi euch gleich der erste Sieg bei einem Grand Schling Turnier! Der spindeldürre Bursche aus Oberhinteraußerschildgraben, Bez. Hinteraußerschildgraben, hatte bei den Vorausscheidungsfressen die Herzen des fachkundigen Publikums in Ohio im Sturm erobert. Vor 65.790 fanatisierten Zuschauern konnte Saugi in der vergangenen Nacht (21:00 Ortszeit) schließlich mit dem fantastischen Ergebnis von 68 (achtundsechzig!) Hot-Dogs innerhalb von 10 Minuten den Turniersieg fixieren. Damit kratzt er am Weltrekord, welcher derzeit vom US-Amerikaner Joey „Jaws“ Chestnut mit unglaublichen 70 Turnierhotdogs gehalten wird.

 

Turnierhotdog                       Bild: Wikimedia Commons

Unser  USA-Korrespondent hat den MLE – Profi nach seinem Sieg zum Interview gebeten. Saugi Nimmervoll sind die Strapazen des Wettkampfes nicht anzusehen. Frisch der Teint, kaum befleckt die Sportkleidung, das güldene Giebelkreuz des Sponsors glitzert im Scheinwerferlicht.

NOT: Saugi, wie fühlen Sie sich?

Saugi: Geht eh. Vorher war ich ein bisserl nervös, weil der Trainer darauf bestanden hat, dass ich das Mittagessen auslasse. Das hat sich nicht bewährt und wir werden das auch in dieser Form nicht mehr so machen. Bei so einem Bewerb musst du schon aufgewärmt ins Rennen gehen.

NOT: Ihr sechsköpfiges Betreuerteam war ja die ganze Zeit um Sie. Kann der Coach überhaupt noch helfen, wenn der Bewerb einmal läuft?

Saugi: Wenn der Gong erklingt und die Action beginnt, bist du alleine. Trotzdem bist du angewiesen auf einen Trainer, der dich optimal einstellt, auf den Assistenten, der die Gegner studiert, auf den Masseur, der dir mit sanft-kreisender Bewegung das Baucherl massiert. Du brauchst den Tourmanager, der sich mit dem organisatorischen herumschlägt genauso wie den Mentaltrainer und einen wirklich kompetenten Internisten. Ich bedanke mich bei meinem Team und beim Jagdkommando des Bundesheeres, wo ich mir die wichtigste Grundlage meines Sports erarbeitet habe: meinen situationselastischen Magen.

NOT: Wie geht es sportlich bei Ihnen weiter?

Saugi: Englische Wochen. Ab nächstem Mittwoch beginnen die Vorausscheidungsfressen für ein Baked Beans Turnier in Boston, in der Woche darauf zieht der ganze Tour-Tross für zwei Wochen nach Europa um. Ein Pie&Mash Turnier in London, gefolgt von einem Haggis Preisfressen in Edinburgh. Darauf freue ich mich schon besonders, Haggis ist nahrhaft und schlingfreudig.

NOT: Saugi, die Sportnation Oesterreich drückt Ihnen die Daumen!