Die Grünen verabschieden sich von der Frauenquote

Reißverschlusstest anstatt Reißverschlusssystem.

Bei den Grünen könnte die Frauenquote bald fallen. Bundesprecherin Ingrid Felipe präsentierte heute im Rahmen einer eilig einberufenen Pressekonferenz die Pläne der grünen Parteispitze, die Frauenquote auf allen Ebenen abzuschaffen. Die Quote soll durch eine Art Gesinnungstest ersetzt werden.

Dazu die Bundessprecherin Ingrid Felipe:

„Den in letzter Zeit auch von unsere Parteibasis vorgebrachten Bedenken einer eventuellen weiblichen Dominanz werden wir so den Wind aus den Segeln nehmen. Die Frauenquote in den Gremien der Grünen ist obsolet. Stattdessen soll ein Test über die Eignung der Kandidaten entscheiden.

Die Bundessprecherin dazu: 

„Dieser Test beurteilt ausschließlich die politische Eignung der KandidatIn. Er wird unter Beweis stellen, das mindestens gleich viele Frauen in den Gremien sitzen werden, wenn es nur nach Qualifikation geht.“

Der Test, der noch nicht ganz ausgearbeitet ist, wird laut Frau Felipe jedenfalls drei Eckpunkte enthalten.

Als Eingangstest ist eine Begutachtung des Schuhwerks vorgesehen. Alles unter Größe 42 ist dabei unbedenklich. Es folgt der Reißverschlusstest. Ist der Reißverschluss aus Sicht der Kandidatin von links zugänglich, so ist die/derselbe weiter.

SO NICHT!
Bild: wikimedia commons

Der letzte Test betrifft die soziale Verträglichkeit und kommt nur bei den verbliebenen männlichen Bewerbern zur Anwendung. Dabei wird darauf geachtet, ob der Kandidat sich beim Pinkeln auch sozial verträglich auf den Thron hockt und nicht etwa davor stehend durch die Gegend pruntzt wie ein Miststreuer. Anders als die Damenwaschsäle verfügt das Herrenklo in der Rooseveltstraße aber über kein eigenes Urinal.

Die großzügigen Damenurinale in der grünen Parteizentrale
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Dieser Test wurde bei den Grünen recht kontrovers diskutiert. Schließlich einigte man sich auf eine Lösung, die ohne Überwachungskamera auskommt. Ingrid Felipe dazu:

„Wir schmieren den Sitz vorher fest mit Bio-Superkleber ein, wenn der Bewerber aus eigener Kraft wieder aus dem Klo kommt, ist er durchgefallen. Durch diesen genialen Kunstgriff bleibt der Schutz der Privatsphäre gewahrt.“

Die „Grüne“ Herrentoilette
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