„Guten Morgen Oesterreich“ erhält Goldene Mistgabel

Die Moderatorin Eva Pölzl hatte nicht mit der Auszeichnung gerechnet
Bild: Wikimedia Commons

Bregenz – Im Rahmen eines Banketts im Festspielhaus wurde heute das Team des ORF-Frühstücksformats „Guten Morgen Oesterreich“ mit der Goldenen Mistgabel ausgezeichnet. Hauptmoderatorin Eva Pölzl erhielt die Trophäe aus der Hand von Sepp Forcher.

Sepp Forcher vor der Preisverleihung
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Mit der Goldenen Mistgabel zeichnet das IEMR (Institut zur Erforschung menschlicher Rückwärtsentwicklung) den peinlichst-provinziellsten Auftritt des Jahres aus. „Guten Morgen Oesterreich“ erhielt den Preis für die bisherige Gesamtleistung des Formats.

Die Sendung konnte sich in der Endausscheidung unerwartet deutlich gegen die Homepage der FPÖ Oberösterreich und die Rehkrückerl auf dem Mikrofonständer von Andreas Gabalier durchsetzen.

NOT hat nach dem Festakt die Stimmen einiger Besucher eingefangen.

Nothburga Unterwurzacher (38, Unterwurzach, T.): „Für mich ist diese Preisverleihung ein Befreiungsschlag. Ich habe es satt, dass in dieser Sendung die peinlichsten Crétins der ländlichen Bevölkerung dem Zuseher als Normalfall vorgeführt werden. Ich schäme mich für diese Sendung. So sind wir nicht!“

Kanzian Obermoosgruber (42, Hinterkropfgraben, St.): „Sehr richtig. Man zeigt nur G’scherte mit dem Horizont eines Bierdeckels und auf dem Entwicklungsstand eines Kleinkindes. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in den Bundesländern zeigt eine durchaus normale Entwicklung des Neocortex. Außerdem steht mir dieser Lederhosenkult bis Oberkante Unterlippe. Der Hosenlatz ist die Burka der Alpinsalafisten!“

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